Umzug

So, nun ist es soweit. Das gesamte Archiv ist umgezogen und das Kochschlampenblog wohnt jetzt bei WordPress.

http://kochschlampe.com

Ich wusste ja, dass bei dem letzten Serverabsturz hier bei blogg.de ein recht großer Teil der Kommentare abhanden gekommen war. Blöd genug. Und ärgerlich genug. Aber beim Umziehen habe ich feststellen müssen, dass auch mehr als zehn ganze Einträge den Weg alles Irdischen gegangen sind & fand das gar nicht komisch, zumal ich nicht weiß, was in den Einträgen stand und so nicht rekonstruieren kann, was verloren gegangen ist und einfach nocheinmal geschrieben werden sollte.

Das Design bei WordPress ist noch nicht endgültig, wir basteln noch ein wenig rum.

Ich möchte alle die, die einen Link hierher gesetzt haben bitten, den Link nun zu aktualisieren und nun auf WordPress zu verweisen.

Dieses Blog hier wird zwar nicht gelöscht werden, aber nicht mehr aktualisiert & vor allem werden keine Spam-Kommentare mehr von mir per Hand gelöscht. Es wird wohl in recht kurzer Zeit hier wüst aussehen.

Umzugspläne

Im moment planen wir, das Blog umziehen zu lassen.

Wohin genau und wann und überhaupt… werden wir sagen, sobald wir was genaueres wissen.

Bis dahin wird es wenige bis keine neuen Einträge geben.

Es wird auch so schwierig sein, alle Beiträge, Bilder und Kommentare zu migrieren.

Gestürzter Kuchen

Backen gern, gern auch für andere. Aber wenn ich einen Kuchen nur zum Abkühlen abends in die Küche stelle, dann hätte ich gerne, dass er am nächsten Tag noch ganz ist.
War dieser zu meiner Überraschung aber nicht. Mitbewohnerette #6 hatte sich zum Frühstück eine größere Ecke genehmigt. Was an sich nicht so schlimm wäre, wenn sie mich vorher gefragt hätte. Aber so, war ich ungehalten. Es hätte ja sein können, dass der Kuchen für einen Geburtstag oder so bestimmt ist.
Mitbewohnerette #6 kommt des Nachmittags nach Hause und… Na? Bedankt sich, dass ich ihr so einen leckeren Kuchen hingestellt habe. Über die Sprachbarrieren hinweg habe ich versucht, ihr das Konzept zu erklären, dass man doch erst fragen sollte, bevor man einen Fremdkuchen anschneidet.
Seufz.
Ansonsten ist sie aber eine wohlerzogene junge Dame.

der Kuchen:

Gedrehter Johannisbeerkuchen

175g Butter
200g Zucker
250g Johannisbeeren
125g Mehl
1/2 TL Backpulver
eine Prise Salz
2 Eier
1-2 EL Milch

Erstmal: für diesen Kuchen ist eine 20er Tarte Tatin Form hilfreich, ansonsten eine Pfanne mit feuerfestem Stil. Eine metallene Tartenform geht auch.

Ofen auf 180° vorheizen.

Tartenform auf den Herd stellen und 50g der Butter darin schmelzen. 75g Zucker dazugeben und wenn der Zucker aufgelöst ist: die vorbereiteten Johannisbeeren. Schön unterrühren und bei Seite stellen.
Mehl, Backpulver, Salz, 125g Zucker, 125g Butter und die Eier mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät zu einem Teig verarbeiten. Soviel Milch dazugeben, dass ein weichreißender Teig entsteht. Über die Johannisbeeren geben und ca. 30 Minuten backen bis der Kuchen goldbraun ist und am Rand ein wenig von der Form wegschrumpft.
Und nun: nicht die Finger verbrennen, während man den Kuchen aus der Form holt. Einen Teller/eine Kuchenplatte über die Form legen und stürzen.

Schmeckt warm und kalt. Mit Sahne und Creme Fraiche.

McDonald’s Pommes sind beängstigend

Hier gibt es ein Experiment zu sehen, mit welcher Geschwindigkeit Pommes und Burger verrotten. Im Vergleich sind McDonald’s und Sachen eines regulären Restaurants.

Ich habe mich dann angefangen zu fragen, was da für Konservierungsstoffe drin sein können. Sind die Pommes überhaupt aus Kartoffeln?

Und meine alte Überzeugung hat sich hier bestätigt: McDonald’s und ähnliches sind nur in absoluten Not- und Krisenfällen zu essen. Zum Beispiel wenn einem der Nachtzug vor der Nase wegfährt, weil vor den Zubringerzug sich jemand geworfen hat und man ewig zu spät ist. Und man sich so konsequenterweise mitten in der Nacht in einer fremden Stadt wiederfindet und das einzige, was 24/7 aufhat ist der Bahnhofs McDonald’s. Sonst. nicht.

via Spluch.

Ich will mal wieder mitspielen

Es gibt ein Blog Event.

Blog-Event XXV- American Cooking

Ich habe mich da ja eine Weile jetzt rausgehalten, zum Teil weil ich mit den Themen nichts anfangen konnte, zum Teil weil ich einfach die Termine verschlafen habe. Jetzt ist es ja auch auf den letzen Drücker.

;-)

Vor ein paar Tagen, da es noch kalt war, hatte ich diesen sehr amerikanischen Nudelauflauf gemacht und natürlich das Bloggen wieder verschoben. Heute ist es so warm gewesen, dass ich den nicht runterbekommen hätte, aber auf kaltes Wetter kann ich jetzt nicht warten…
Geschwankt habe ich ein wenig zwischen etwas Süßem und etwas Herzhaftem, herzhaft erschien mir als Vegetarier ein wenig die größere Herausforderung et voilà:

Macaroni Cheese

Für 2

175g Tortiglioni oder tatsächlich kurze Macaroni
75g Frischkäse
60g alter Gouda,frisch gerieben (alternativ ein gereifter Cheddar)
100g Parmesan, frisch gerieben
Butter
1 Zwiebel, in Würfeln
1 EL Mehl
275ml Milch
1/4 Muskatnuß, gerieben
2 Eier, Größe L, getrennt
Salz,Pfeffer

Ofen auf 200° vorheizen. Nudeln etwa die Hälfte der angegebenen Zeit kochen (~ 6 Minuten). Die Zwiebeln in der Butter glasig dünsten. Das Mehl dazugeben und zu einer glatten Paste verrühren. Unter Rühren nach und nach die Milch dazugeben. Ein wenig Salz,Pfeffer und die geriebene Muskatnuß dazu geben. Etwa 5 Min. leise köcheln lassen – dabei rühren. Herd ausmachen und die Mascarpone darin schmelzen. Dann den Gouda, die Eigelbe und die Hälfte des Parmesans.
Das Eiweiß schlagen, bis sich weiche Spitzen bilden.
Die Sauce mit der abgegossenen Pasta mischen, das Eiweiß unterheben.
12 Minuten backen, der Auflauf sollte golden-braun und leicht aufgegangen sein.

Pfirsiche für Herrn E

Pfirsichmarmelade, so wird mir gern von Herrn E versichert, sei doch eine der schmackhaftesten eine. Also habe ich mich auch diese Jahr wieder daran gewagt. Mir ist die Pfirsichmarmelade das eine oder andere mal nicht so fest geworden, wie ich mir das gewünscht hätte. Nun habe ich in einem ziemlich theorielastigen Einkochbuch rumgelesen und vermute mal folgende Ursachen:

- zu hoher pH-Wert (also Saft einer Zitrone oder so dazu geben)
- nicht lange genug gekocht (Kochzeit gildet erst ab wirklich sprudelnd kochen, nicht schon beim ersten Blub)
- Obst nicht im Gelierzucker ziehen gelassen (damit sich der Gelierzucker bei stückiger Marmelade gut verteilt, sollte das Obst 2-3 Stunden darin vor sich hinsuppen)

Ich kann dieses Buch nur für alle empfehlen, die immer schon einmal wissen wollten, wie das mit Marmelade und Konfitüre wirklich funktioniert. MIt Erklärung der Bedeutung der Trockensubstanz und wie man sie messen kann. Soo genau wollte ich dann doch nicht in meiner Küche wissen, ob ich auf dem richtigen Weg bin. Zu Labor-artig. Aber trotzdem. Hilft.

Pfirsich-Vanille-Marmelade

1 kg Pfirsich, entkernt gewogen
1 Vanilleschote
1/2kg 2:1 Einkochzucker
Saft einer Zitrone

Pfirsiche nach Vorliebe schälen oder nicht. Ich entscheide mich für oder nicht. In kleine Stücken schneiden und 1 kilo abwiegen. Mit dem Zucker und dem ausgekratzen Mark der Vanille mischen. Die Vanilleschote auch dazugeben. So 2-3 Stunden ruhen lassen.
Mit dem Zitronensaft zum Kochen bringen und ca. 5 Min. SPRUDELND kochen. Gelierprobe machen. Bei Gelingen: Vanilleschote rausfischen, dabei nicht die Finger verbrennen, abfüllen in Twist-Off-Gläser, die 10 Minuten auf dem Kopf stehen, bevor man sie umdreht.
Bei nicht gelingen der Gelierprobe: so lange weiterkochen, bis sie gelingt.

Schmeckt gut zu Scones.

Und überhaupt.

Buttermilch Scones für ein faules Frühstück

Lemoncurry hat ja bereits ein Scones Rezept verbloggt. Am Samstag früh wollte ich auch mal wieder welche machen – allerdings diesmal Buttermilch. Herrn E antelefoniert – vor der vereinbarten Zeit, er möge sich doch ein wenig bewegen, ich finge gerade an mit dem Frühstücksbacken. Leichtes Genöle ob der frühen Morgenstunde, das sich aber legte, als es hieß, die Scones wären in einer halben Stunde fertig.
Waren sie nicht. Ich habe von Anfang bis Ende ca. 20 Minuten gebraucht. Sie sind also wunderbar als Frühstücksbrötchenersatz zu gebrauchen, wenn man wie ich eigentlich immer hungrig aufwacht und Hefeteig einfach wirklich viel zu lange dauert, man aber natürlich nicht vorgeplant hat und den über Nacht gegangenen Teig nicht aus dem Kühlschrank zaubern kann.

Nun denn:

Buttermilch Scones

so 8 Scones

250g Mehl – idealerweise 550er, Auszugsmehl geht aber auch
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
4 EL Butter, und welche für das Blech
175ml Buttermilch

Den Backofen auf 220° vorheizen. Das Blech fetten.
Mehl, Backpulver, Salz und Butter rasch zu inem krümeligen Teig verarbeiten (Messer sind hier gut). Buttermilch dazu und nur so gerae eben vermischen, wie bei Muffins.
Ca. 1cm dick als Platte auf die Arbeitsfläche geben und Kreise von ca. 7cm ausstechen. Ich tendiere hier zu den mittleren Sisu-Gläsern von Ikea. Ausgestochene Scones auf das Blech legen und ca. 10 Minuten backen, bis sie golden sind.

Noch warm essen.

Mit Butter/Clotted Cream und selbstgebauter Marmelade. Oder mit Lemon Curd.

So fängt der Tag schön an.

So eine Art Pizza. Nur anders.

Ich hatte gestern keine wirklich große Begeisterung dafür, mich stundenlang in der Küche zu betätigen. Entsprechend habe ich mehr Zeit damit verbracht in meinen Kochbüchern zu lesen, was ich denn mal schnell, resp. ohne großen Aufwand herstellen ließe. Dabei kam die Idee einer herzhaften Galette zu mir, etwas was ich bis dahin nur mit Äpfeln gemacht hatte. Natürlich war ich zu faul, um mit dem im Rezept angegebenen Mürbeteig zu hantieren und habe mich kurzerhand meines TK-Blätterteiges angenommen. Geht wunderbar. Ist aber eher ein wenig schlampert. Genauso war ich nicht in der Stimmung ein perfekt abgezirkeltes Rund zu erstellen und so gab es… na, freundlicherweise könnte man es ein Dreieck nennen.

Also – so ein wenig frei aus der Hand lässt sich so eine Spinatgalette folgendermaßen bauen:

man nehme 2-3 Blätter TK-Blätterteig und lässt sie auftauen.
Währenddessen heizt man den Ofen so auf 200° auf und legt ein Backblech mit Backpapier aus.
ca. 250g frischen Spinat waschen und ganz grob hacken. 1 Handvoll von den Stengeln befreite Petersilie auch.
Spinat in ca. 3 Minuten, ohne zusätzliche Flüssigkeit, zusammenfallen lassen. Dabei einmal wenden.
Blätterteig in die gewünschte Form ausrollen und mit 1 EL Crème Fraîche bestreichen. Den Spinat wirklich gut ausdrücken und auf der Galette verteilen. Salzen und Pfeffern. Mit Zwiebelringen belegen und mit einer handvoll Feta.
Ca. 15 Minuten in den Ofen geben. Der Blätterteigrand sollte golden werden und der Feta eine leichte Tönung annehmen.

Fertig. Tatsächliche Arbeitszeit: 5 Minuten. Quick and Dirty.

Man kann das Topping natürlich frei variieren. Ich denke, dass zu dem Spinat auch gut noch Pinienkerne oder getrocknete Tomaten passen würden. Oder man macht eine Art Flammkuchen daraus mit Zwiebeln und Speck. Tomatenscheiben und Ziegenkäse ist wahrscheinlich auch nicht falsch. Oder. Oder. Oder.

erdbeeren. schokolade. lemon curd.

Ein Sonntagskuchen musste her. Erdbeerkuchen hat es diese Saison bisher sehr wenig gegeben und ich wollte eh mal den Schokoladenmürbeteig ausprobieren. Und Lemon Curd. Ich liebe Lemon Curd. Die Bio-Zitrone wird ja nicht besser vom rumliegen. Ich vergesse immer wieder, dass eine Zitrone, der man nicht mit chemischen Mitteln den garaus gemacht hat und die vollkommen zugewachst ist, sich deutlich weniger lange hält. Deutlich. Eigentlich sollte ich es inzwischen wissen, aber es gibt so Sachen… das dauert mit dem Umgewöhnen. Also – ans Werk, solange sie noch schön sind.

Erdbeer-Schokoladen-Kuchen

175g Mehl
30g Kakao
125g Butter
50g Zucker
1 Eigelb
1EL Eiswasser

750g Erdbeeren

1x Lemon Curd

Aus den Zutaten rasch einen glatten Mürbeteig herstellen und in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
Ofen auf 175° vorheizen, eine 26er Form fetten und mehlen.
Erdbeeren putzen.
Den Teig halbieren und mit einer Hälfte den Boden auslegen, mit der anderen den Rand bauen und glatt schneiden. 15 Minuten blind backen, dann weitere 10 Minuten so.
den Boden leicht abkühlen lassen und mit dem Lemon Curd bestreichen, Erdbeeren je nach Geschmack ganz oder halbiert rauflegen.

Fertig.

Gurkensalat

Da ham wa den Salat.

Da es noch warm war, also so gestern, aß ich noch recht viel Salat. Auch den Gurkensalat hier. Vor allem hat mich ja gewundert, dass ich während meines Bikram-Ausfluges nur so wenig Hunger hatte – schließlich soll ein Training zwischen 500 und 700 Kalorien vernichten. Nu – ich such eh gerade nach einer netten Ashtanga-Schule. Bikram erscheint mir ein wenig zu kommerziell. Zu sehr auf reinen Sport ausgelegt. Ich erwarte von Yoga, und das klingt jetzt ein wenig gehirnerweicht, dass es mir auch spirituell etwas bringt. Und bei Bikram bin ich hinterher zwar rechtschaffen müde und habe das Gefühl mich ausgepowert zu haben, aber es macht mir keine gute Laune und zentriert mich nicht. Und Ashtanga tut das. Na … dann kamen noch Kleinigkeiten dazu… und Bikram ist einfach nichts für mich.

Zurück zum Salat.

Gurkensalat

1 große Portion

1 Salatgurke
Salz
100g Schmand
Pfeffer
ein Hauch abgeriebene Zitronenschale
2 EL frisch gehackten Dill

Die Gurke schälen, der Länge nach in der Mitte teilen und mit Hilfe eines Teelöffels entkernen. Mit Salz bestreuen und 30 Min ruhen lassen, um Flüssigkeit zu ziehen. Gurken trockentupfen und mit den restlichen Zutaten vermischen und mindestens 15 Min kalt stellen.

Wenn man dran denkt: dekorieren. Ansonsten einfach gleich essen. Angenehm erfrischend, kühl und doch freundlich.